Tagesbericht vom 01.08.2016

Ort: Krakau | Autor: Niklas L.

Der Tag begann etwas später als sonst – mit Koffer packen. Nachdem wir alles gepackt hatten, wurden wir von unseren Gastfamilien zum Gemeindehaus gefahren, wo wir unsere Gepäckstücke abgeben konnten.

Dannach fuhren wir mit dem Bus ein letztes mal nach Krakau.Dort konnten wir uns dann nocheinmal in Kleingruppen aufteilen und uns die Zeit bis zur Busfahrt vertreiben. Ein paar Leute sind zunächst etwas Essen gegangen und haben dannach weiterhin mit Leuten geredet und Sachen getauscht. Andere wiederum sind einwenig durch das Einkaufszentrum gelaufen und haben sich mit Proviant und Souveniers eingedeckt. Es gab jedoch auch ein paar, die sich einen mehr oder weniger ruhigen Ort im Einkaufszentrum gesucht haben, um sich dort hinzusetzten und sich zu erholen. Dies waren weitestgehend die Leute, welche erkrankt , oder vom gestrigen Tag noch sehr erschöpft waren.

Am Nachmittag hieß es dann Abmarsch zum Bus, vor welchem ein paar Helfer schon mit unserem Gepäck auf uns warteten. Dieses hatten sie netterweise aus dem Gemeindehaus abgeholt und uns zum Bus gefahren , damit wir es nicht durch ganz Krakau ziehen müssen.

Unsere Gruppe + Volunteers kurz vor der Abfahrt(Unsere Gruppe + Volunteers kurz vor der Abfahrt)

Als wir das Gepäck letztendlich in den Bus geladen haben und uns von den Helfern verabschidet hatten, welche uns sogar noch ein Abschiedsgeschenk gaben, sind wir in den Bus gestiegen und traten unsere Reise nachhause an.

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Tagesbericht vom 29.07.2016

Ort: Giebułtów/Krakau | Autorin: Marie T.

Unser Tag fing damit an, dass wir erstmal bei den Gastfamilien gefrühstückt haben. Danach haben wir uns zur Gemeindemesse in Giebułtów begeben, die ungefähr 1 1/2 Stunden dauerte.

Danach fuhren wir mit dem Bus und der Straßenbahn nach Krakau, wo wir dann wieder bis 16:00 Uhr Freizeit hatten. In dieser Zeit suchten wir etwas zu Essen und guckten uns die Stadt an.

Unsere Gruppe auf dem Weg zum Kreuzweg(Unsere Gruppe auf dem Weg zum Kreuzweg)

Um 16:00 Uhr begaben  wir uns zum Kreuzweg mit dem Papst. Dieses Ereignis schauten wir über große Leinwände. Als der Kreuzweg um etwa 20:00 Uhr zu Ende war, reisten wir wieder zu den Gastfamilien zurück.

Tagesbericht vom 27.07.2016

Ort: Krakau/Giebułtów | Autorin: Anna T.

Heute sind wir um 8:00 Uhr zur Katechese der „Jugend 2000“ gefahren. Der Bischof hat über 6 Sünden gesprochen und man konnte ihm Fragen stellen. Außerdem fand eine Messe statt.

Nachdem wir unsere Lunchpakete gegessen hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Krakau. Wir hatten bis um 16:00 Uhr Pause, die jeder anders verbrachte, zum Beispiel mit Pins tauschen oder essen.

Umsteigebahnhof (Umsteigebahnhof „Krowodrza Górka“)

Um vier begaben wir uns zu unseren Gastfamilien. Doch nur kurz, da wir zu einer Party gegangen sind. Hier trafen sich Menschen aus der ganzen Welt, darunter Iren und Indonesierer. Es gab Hot Dog und Zucchini.

Jedes Land tanzte und sang etwas vor. Wir sangen Halleluja und tanzten das Flieger-Lied. Außerdem sangen wir für Agnes, da sie Geburtstag hatte (Happy Birthday Agnes!!!). Die Party ging bis spät in die Nacht, bis wir alle todmüde ins Bett fielen.

Tagesbericht vom 26.07.2016

Ort: Krakau/Giebułtów | Autorin: Julia K.

Am heutigen Morgen begann unser Tag damit, dass wir von unserer Gastmutter mit den Worten: „Steht schnell auf, der  Bischof kommt zum Frühstück vorbei.“ geweckt wurden. Eigentlich hätten wir eine halbe Stunde länger schlafen können (auf einem Weltjugendtag ist jede Sekunde Schlaf Gold wert) aber anders ging es eben nicht.

Das Frühstück zusammen mit der Gastfamilie, den Volunteers und dem Priester aus dem Dorf und dem Bischof, der übrigens aus Dublin kommt, war sehr lecker und lustig.

Nach dem Frühstück gingen wir zur Bushaltestelle, wo wir auf die anderen trafen und auch von Indonesiern angesprochen wurden, die Fotos mit uns machen wollten. Natürlich wurde auch viel getauscht.

Mit Bus, Straßenbahn und natürlich auch zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum jüdischen Viertel von Krakau. Dort hörten wir ein paar Vorträge aus unserer Gruppe an.

Im Anschluß daran, liefen wir zum Königsschloss Wawel. Dort angekommen teilten wir uns in Kleingruppen auf.

Meine Gruppe (Cathleen, Philipp und Ich) vertrieb sich die Zeit damit, nach einer Möglichkeit zu suchen, wo wir unsere Essenstickets einlösen konnten. Dies gestaltete sich (natürlich) schwieriger als gedacht. Die Läden wie KFC, McDonalds und sämtliche Döner- und Kebabläden fielen nicht unter unser Beuteschema, da wir eine rein vegetarische/vegane Gruppe waren. Bei den meisten anderen Läden gab es endlos lange Warteschlangen.

Nach weiterer Beanspruchung unserer Füße gesellten wir uns zu Iren, Amerikanern, Italienern und Franzosen in die Warteschlange des Cafes „BONJOUR CAVA“. Dort gab es theorethisch Smoothies, Kuchen, Suppe und spezielle Pilgerangebote.  Unser Mittagessen bestand dann jedoch aus Kuchen und Smoothies, da es keine Suppe mehr gab.

Leider haben wir mehr Zeit mit Anstellen und Essen verbracht als ursprünglich gedacht, weswegen wir nur noch eine Stunde Freizeit hatten. Diese wurde intensiv genutzt, um ein Paar Tupperdosen mit Hilfe von teuren Satelliten zu suchen und auch manche zu finden.

Das Wetter zeigte sich wenig kooperativ und beglückte uns mit Starkregen und Gewittern… Unter diesen Umständen konnten  wir die im Pilgerrucksack enthaltenen Regencapes direkt unter extemen Umständen testen. Fazit: Schützen vor Regen und gratis dazu gibt es ein Urlaubsgefühl wie in den Tropen.

Regencapes im Einsatz(Regencapes im Einsatz)

Wieder bei der Gruppe angekommen liefen wir gemeinsam zum Bahnhof und hielten nach einer Möglichkeit zum Abendessen ausschau. Am Bahnhof angekommen sahen wir einen Foodpoint. Dort gibt es für die Foodtickets  viel Essen, zum Beispiel Hotdogs, Lasagne, Saft und Wasser.

Nach der Stärkung bahnten wir uns den Weg durch den Bahnhof, welcher meiner Meinung nach sehr unübersichtlich ist. Als wir es schließlich geschafft hatten, unsere Bahn zu finden, fuhren wir in unsere Quartiere, wo wir eine kurze Verschnaufpause hatten (ca.30 Minuten). Das hört sich jetzt nicht nach viel an, aber auf Weltjugendtagen ist jede Minute Schlaf Gold wert (wie bereits erwähnt).

Da wir ja noch nicht genug gelaufen waren, machten wir noch einen „kurzen“ Abendspaziergang zu der Kirche im Ort. Auf dem Weg dahin liefen  wir durch die schöne Wohngegend und durch Wiesen mit sehr vielen Krabbelviechern. Als abschließendes Highlight mussten wir noch einen Hügel erklimmen. Oben angekommen beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Abendgebet. Müde aber auch mit vielen neuen Eindrücken im Gedächtnis machten wir uns auf den Rückweg. Bei den Gastfamilien angekommen, fielen wir sofort, wie jeden Abend, todmüde ins Bett.

Tagesbericht vom 25.07.2016

Ort: Krakau | Autor: Thorlak A.

Heute begann unser Tag sehr früh. Um genau zu sein, er begann um 4:30 mit der Ankunft am Krakauer Hauptbahnhof. Wir waren über Nacht gefahren. Deshalb waren wir mehr oder weniger wach bzw. müde, denn nicht jeder hatte eine Portion Schlaf bekommen.

Wir wurden von freiwilligen Helfern aus unserer Gemeinde mit Kleinbussen abgeholt, was sehr nett war, da es um diese Uhrzeit keine Selbstverständlichkeit war. Wir wurden in unseren Unterkunftsort gefahren.

Dort warteten wir bis etwa 07:00 Uhr auf die Ankunft unserer Gastfamilien. Die Wartezeit verbrachten wir unterschiedlich. Während die Einen versuchten nochmal ein bischen Schlaf zu bekommen, vertrieben die anderen sich die Zeit damit Ball zu spielen oder sich zu Unterhalten.

Irgendwann wurden wir dann doch abgeholt und bekamen teilweise noch um die 1 1/2 Stunden Schlaf, bevor wir dann auch schon wieder losfuhren um die Stadt zu erkunden. Dies taten wir dann auch und kammen dabei gut herum. Wir waren auf dem (mittelalterlichen,) zentralen Marktplatz, in der Marienkirche und bei den Tuchhallen. Anschließend gingen wir zur Kathedrale beim Wawel. Danach haben wir in einem veganen Restaurant „gegessen“.

Blick vom Wawel über die Weichsel(Blick vom Königsschloss „Wawel“ über die Weichsel)

Dann beschlossen wir, da wir alle sehr erschöpft waren, zurück zu unseren Gastfamilien zu fahren. Dort, gegen 18:00 Uhr angekommen, fielen wir direkt in unsere Betten und waren froh endlich bis zum nächsten Morgen durchschlafen zu können.

Tagesbericht vom 24.07.2016

Ort: Gniewkowo/Toruń | Autor: Lennart K.

Heute war der Tag des Abschieds in Gniewkowo. Obwohl man nur die paar Tage hier war, hatte man sich sehr schnell heimisch gefühlt. Obwohl man noch nicht einmal richtig die Koffer ausgepackt hatte, fiel der Abschied schwer. Nach der letzten Nacht haben wir uns heute ein wenig ausschlafen können und bekamen zum Frühstück Forelle. Diese Küche, denke ich, kommt dem Paradies sehr nah. ? Nach dem Frühstück in der Gastfamilie begleitete der Gastvater uns zur Messe die stark besucht war. Danach sangen die jungen Helfer aus Polen noch einige deutsche Lieder mit uns, die unsere Gruppe mittlerweile schon auszeichnen.

Jetzt hatten die Familien noch Zeit sich zu verabschieden und etwas zu unternehmen. Bei uns gab es ein großes Mittagessen mit der ganzen Familie. Erneut wurden hervorragende Kochkünste bewiesen. Daraufhin ging es in die Stadt Thorn (Toruń) in der uns der Gastvater herumführte. Wir sahen die Kathedrale und die Gebäude der Templer.

Bild von Toruń(Bild von Toruń)

Dann gab es noch Kaffee und Kuchen, bevor es Abschied nehmen hieß: Mit einem Workshop und einer Messe, zusammen mit den polnischen Freunden. Bevor wir in den Bus stiegen, flossen einige Tränen. Mir wurde ein Armband geschenkt damit ich ein Mädchen nicht vergesse. Sie hatte es selbst gemacht und mit einigen Texten geschmückt.

Ich habe selten so offene und gastfreundliche Menschen erlebt.

Während der Bus uns zum Zug brachte, blieb Zeit zum Nachdenken und ich lächelte, denn ich weiß dass meine polnischen Freunde mich nicht vergessen werden. Sie sagten sie wollen uns nächstes Jahr in Deutschland besuchen.

Die Trauer schwindet und die Vorfreude wächst auf nächstes Jahr und auf die nächste Woche in Krakau, denn ich bin sicher dass wir noch mehr sehr nette Menschen kennen lernen werden ? .

Tagesbericht vom 23.07.2016

Ort: Gnesen/Gniewkowo | Autor: Michael B.

Heute war ein schöner, langer und stressiger Tag. Der Tag begann wie gewohnt mit einem Frühstück bei den überaus netten Gastfamilien.

Nach einer einstündigen Zugfahrt, die sich gar nicht so lang angefühlt hat, kamen wir in Gnesen an. Später hatten wir eine Messe mit ungefähr 2000 anderen Pilgern aus vielen verschieden Ländern. Das Feeling war sehr gut, weil man wusste, dass man nicht alleine ist.

Nachdem Mittagsessen haben wir eine Stadtrundtour gemacht. Die war sehr lustig, da wir die polnische Gruppe mit unserer Gruppe gemischt hatten.

Am Abend gingen alle Pilger in ein Stadion wo ein Konzert war. Die Stimmung war wirklich gut. Ich hoffe, dass die Stimmung in Krakau auch so gut ist. Später gab es ein Theaterstück. Zwischendurch wurde eine Messe vom Bischof gehalten. Am Ende war der krönende Abschluss ein gut organisiertes Feuerwerk.

Lichtermeer im Stadtstadion Gniezno(Lichtermeer im Stadtstadion Gniezno)

Wir kamen um ungefähr 01:00 Uhr wieder in Gnievkowo an. Das war einer der längsten Tage bisher, aber auch einer der schönsten!

Tagesbericht vom 22.07.2016

Ort: Suchatówka/Gniewkowo | Autorin: Chiara L.

Nach dem morgendlichen Gottesdienst machten wir uns auf nach Suchatówka. Auf der Busfahrt zeigten ein paar Jungs den Polen, dass wir in Deutschland auch lustige Lieder haben und sangen „KIKA Tanzalarm“.

Nach unserer Ankunft in Suchatówka  wurde uns zuerst etwas über die Geschichte des Dorfes erzählt.  Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und haben Streuselkuchen gebacken. Während die Teige gehen mussten, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte auf dem Beachvolleyball- und dem Fußballfeld spielen. Die andere Gruppe hat die Schaukel des Gemeindehauses gestrichen.

(Pfarrer Christian beim Streichen)

Nachdem wir den heutigen Geburtstagskindern gratuliert hatten und zusammen Kuchen gegessen haben, haben wir zusammen gesungen. Danach haben die Gruppen getauscht.

Nachdem gearbeitet/gespielt wurde hatten alle eine halbe Stunde frei, bevor es Mittagessen gab: Suppe, Kartoffeln, Schnitzel und Krautsalat.

Danach brachen wir zum Kreuzweg auf. Nach dem 2 stündigen Kreuzweg durch die die Wälder Suchatówkas kamen wir an der örtlichen Kapelle an, wo wir zuerst zusammen sangen und dann zusammen gegrillt haben. Während eines Konzertes konnten wir dann zusammen essen und unseren selbstgebackenen Kuchen probieren.

Wir haben getanzt und gemeinsam verschiedene Spiele gespielt. Alle hatten gute Laune. Manche sind schon früher gegangen weil die Gastfamilien noch etwas mit ihnen unternehmen wollten, zum Beispiel nach Toruń fahren.

Nach dem Schlusssegen sind wir zurück nach Gniewkowo gefahren und konnten nach dem anstrengenden Tag endlich schlafen.

Photohinweis

Wer Interesse an Photos hat, sollte am besten einmal die Facebook-Seite „Punkt Przygotowań Światowych Dni Młodzieży Gniewkowo“ besuchen. Dort wurden und werden etliche Photos hochgeladen.

http://facebook.com/Punkt-Przygotowań-Światowych-Dni-Młodzieży-Gniewkowo-1622440091366092/